
J MOOD QUARTET
Lineup
About the Event
Prins und Sholar verbindet eine gemeinsame Haltung zu Musik und Menschlichkeit. Mehr als zehn Jahre nach ihrem letzten gemeinsamen Auftritt in Berlin markiert dieses Konzert einen Neubeginn ihres musikalischen Dialogs und ein lang erwartetes Wiedersehen. Zu erwarten sind Überraschungen, intensive Interaktion und ein breites Spektrum an Emotionen von einer Formation, deren Mitglieder unmittelbar aufeinander reagieren.
KELVIN SHOLAR
Kelvin Sholar stammt aus einer Musikerfamilie mit mehreren Generationen in Detroit, Michigan. Bereits als Kind sang er, mit sechzehn Jahren begann er Klavierunterricht zu nehmen. Wenig später gewann er den ersten Preis beim Michigan Bach Festival mit Werken aus J. S. Bachs Wohltemperiertem Klavier.
Seitdem arbeitete Sholar weltweit mit Jazzgrößen wie Lenny White, Wallace Roney, Ron Carter, Vanessa Rubin, Patrice Rushen, Roy Hargrove, Biréli Lagrène, Meshell Ndegeocello, Jean-Paul Bourelly, Jeff „Tain“ Watts und Greg Osby zusammen. Auch über den Jazz hinaus reicht die Liste seiner Kollaborationen von Stevie Wonder über Q-Tip und Carl Craig bis Nigel Kennedy. Sholar spielt Jazz, Blues, Pop und klassische Musik in Theatern, Konzertsälen, Clubs und auf Festivals weltweit. Darüber hinaus unterrichtet er Jazzpiano, englisches Sprachtraining für internationale Sängerinnen und Sänger sowie Electronic Jazz an der Franz Liszt Weimar und war in Zeitungen, Fernsehen, Radio, Podcasts und Film vertreten, unter anderem im Zusammenhang mit Spike Lee.
JEANFRANÇOIS PRINS
Der belgische Gitarrist Jeanfrançois Prins ist ein melodischer Geschichtenerzähler. Viele Jahre in New York City und Berlin beheimatet, spielte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien mit zahlreichen Größen des Jazz, darunter Lee Konitz, Toots Thielemans, Kenny Wheeler, Randy Brecker, Bill Evans, Kirk Lightsey, Eddie Gomez, Benny Golson, Gary Bartz, Fred Hersch, Billy Hart und Quincy Jones.
Tief in der gesamten Jazztradition von Swing bis Avantgarde verwurzelt, schöpft Prins zugleich aus einem außergewöhnlich breiten musikalischen Vokabular, das von französischem Chanson und Bolero über brasilianische Musik und zeitgenössische Klassik bis hin zu R&B und Soul reicht. Im Mittelpunkt steht für ihn dabei stets das gemeinsame musikalische Erlebnis mit seinen Mitmusikern und dem Publikum. Seine jüngste Veröffentlichung Blue Note Mode (GAM 925) wurde mit einer hochkarätigen New Yorker Band im legendären Rudy Van Gelder Studioaufgenommen und von der internationalen Presse hoch gelobt – darunter 4,5 Sterne und ein Editor’s Pick von DownBeat, 4 Sterne im Jazz Magazine und 5 Sterne bei inMusic.